Plagiat Überprüfung Dissertation

So läuft die Plagiatsüberprüfung deiner Dissertation ab

Wissenschaftlicher Abgleich für deine Promotion

Warum bei einer Promotion besonders viel auf dem Spiel steht

Eine Doktorarbeit bündelt jahrelange Forschungsarbeit, weshalb Universitäten hier besonders streng prüfen. Ob ein nachträglich festgestelltes Plagiat zum Entzug des Doktortitels führt, richtet sich nach der jeweiligen Promotionsordnung und dem Einzelfall. Eine sorgfältige Plagiatsüberprüfung der Dissertation vor der Abgabe ist daher eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme.

Im Gegensatz zu Seminararbeiten prüfen Gutachter und Kommissionen deine Quellenarbeit über Hunderte von Seiten hinweg. Kleine Fehler, die dir während des mehrmonatigen Schreibprozesses unterlaufen, summieren sich schnell. Eine frühzeitige Kontrolle hilft dir, solche Passagen selbst zu identifizieren, bevor andere sie bemerken und daraus Probleme entstehen.

Zudem sind für Dissertationen je nach Promotionsordnung Veröffentlichungspflichten vorgesehen. Ob und wie frei eine Arbeit danach zugänglich ist, hängt vom Publikationsweg und den Vorgaben der Hochschule ab. Deshalb ist es ratsam, die Quellenarbeit im Voraus gründlich zu prüfen, statt auf nachträgliche Korrekturen zu setzen.

Was der technische Abgleich tatsächlich prüft

Bei der Analyse wird dein Text mit öffentlich zugänglichen Onlinequellen und, sofern eingebunden, mit Referenztexten verglichen. Der Bericht hebt Textübereinstimmungen hervor und verlinkt die gefundenen Quellen. Er kann dir zeigen, welche Passagen du auf korrekte Zitationen und ausreichenden Abstand zum Ausgangstext prüfen solltest.

Optional kann eine KI-Analyse Hinweise auf Formulierungen geben, die als typisch für generative KI eingeordnet werden. Solche Hinweise sind keine abschließende Beurteilung der Autorschaft und sollten im Kontext geprüft werden. Den fertigen Bericht erhältst du anschließend per E-Mail.

Wichtig zu wissen: Der Prozentwert dient nur als Ausgangspunkt. Die eigentliche Arbeit beginnt mit der Prüfung der markierten Stellen, da nur du den Kontext deiner Quellen kennst und einschätzen kannst, welche Übereinstimmungen erklärbar und welche kritisch sind.

Eigenplagiat bei kumulativen Dissertationen

Viele Promovierende veröffentlichen während ihrer Promotion Fachartikel, die später in die Dissertation einfließen. Wenn du eigene Passagen wortgleich übernimmst, ohne sie als Vorveröffentlichung zu kennzeichnen, kann dies je nach Promotionsordnung und fachlicher Praxis problematisch sein. Eine gründliche PlagiatsÜberprüfung der Dissertation kann solche Selbstüberschneidungen sichtbar machen.

Sprich parallel mit deiner Betreuung ab, welche Vorveröffentlichungen erlaubt sind und wie sie korrekt ausgewiesen werden müssen. Der Prüfbericht kann dir Stellen mit Übereinstimmungen anzeigen, die du anschließend auf Fußnoten, Hinweise und den fachlichen Kontext prüfen solltest.

Den Prüfbericht richtig einordnen

Textübereinstimmungen sind nicht automatisch ein Plagiat. Prüfe zusammenhängende, nicht oder unzureichend belegte Passagen besonders sorgfältig und überarbeite sie bei Bedarf: etwa durch eine eigene Darstellung mit Beleg oder durch ein klar gekennzeichnetes direktes Zitat. So kann der Bericht zu einer konkreten To-do-Liste für deine Überarbeitung werden.

Der passende Zeitpunkt im Promotionsverlauf

Eine Prüfung kann besonders nützlich sein, wenn der Text inhaltlich abgeschlossen ist, aber noch Zeit für Korrekturen bleibt. Prüfst du zu früh, änderst du danach womöglich noch viel; prüfst du zu spät, gerätst du leichter unter Zeitdruck. Ein möglicher Zeitpunkt ist die Phase kurz vor der finalen Formatierung, wenn alle Kapitel geschrieben und die Quellen eingepflegt sind.

Bei besonders umfangreichen Arbeiten kann es sinnvoll sein, kapitelweise vorzugehen. So behältst du den Überblick und kannst Auffälligkeiten gezielt prüfen und überarbeiten. Nach einer Überarbeitung kannst du bei Bedarf einen weiteren Abgleich durchführen.

Vertraulichkeit deiner Forschungsdaten

Deine unveröffentlichten Ergebnisse sind sensibel, insbesondere wenn Patente oder Unternehmenskooperationen im Spiel sind. Prüfe vor dem Upload die Datenschutzhinweise des gewählten Dienstes. Bei PlagAware wird die Originaldatei nach Anbieterangaben nach dem Auslesen gelöscht; die extrahierten Textinhalte bleiben bis zu einer manuellen oder automatisch eingestellten Löschung gespeichert.

Der Ablauf ist einfach: Du lädst die Datei hoch, startest die Analyse und erhältst den Bericht per E-Mail. Die Kosten richten sich nach Textlänge und gewähltem Paket. Der Bericht bietet eine Grundlage, um auffällige Stellen zu prüfen und dich anschließend wieder auf den fachlichen Inhalt zu konzentrieren.

Jetzt mit PlagAware prüfen

Plagiatsüberprüfung der Dissertation mit PlagAware, einer Plagiatssoftware, die an Hochschulen und Schulen eingesetzt wird und den Text mit mehr als 70 Milliarden Online-Dokumenten sowie eigenen Referenztexten vergleicht. Der Bericht wird nach Abschluss der Prüfung online bereitgestellt. Wenn du dich vor der Abgabe absichern möchtest, prüfst du deine Dissertation rechtzeitig.

Genau darum geht es auf dieser Seite: So läuft die Plagiatsüberprüfung deiner Dissertation ab.

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